Blum, Lothar (Tenor)

Lothar Blum hat an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Brigitte Dürrler Gesang studiert. Ergänzende Impulse erhielt er durch die Teilnahme an Meisterkursen, u. a. bei Peter Schreier, Kurt Equiluz und dem Hilliard Ensemble.

 

Sein Hauptinteresse gilt den Vespern, Passionen und Oratorien von Monteverdi bis Mendelssohn Bartholdy. Schwerpunkte seines Repertoires sind die virtuosen Koloratur-Arien bei Händel und Bach sowie in besonderer Weise die Evangelistenpartien. Darüber hinaus hat er in Produktionen von Opern aus unterschiedlichen Epochen, vom Barock bis ins Zwanzigste Jahrhundert hinein, mitgewirkt.

 

Lothar Blum hat u. a. mit James Conlon, Florian Heyerick, Hermann Max, Peter Neumann, Andreas und Christoph Spering und Arvo Pärt gearbeitet, wie teilweise durch CD- und Rundfunk-Aufnahmen dokumentiert ist. Gastspiele verbinden ihn mit dem Schloßtheater Moers und dem Düsseldorfer Schauspielhaus. Er hat im Gesualdo Consort Amsterdam unter Harry van der Kamp und bei Musica Fiata/La Capella Ducale unter Roland Wilson gesungen und ist im Rahmen von Festivals wie den Tagen Alter Musik in Herne, den Thüringer Bachwochen, dem Schumann-Fest Zwickau, dem Festival Alte Musik Knechtsteden, den Brühler Schlosskonzerten sowie den Händel-Festspielen in Göttingen aufgetreten.

 

Informationen aus: http://lothar-blum.de/vita/


Koerner, Goetz Philipp (Tenor)

Goetz Phillip Körner, Tenor. Aus Lengerich (Westf.) stammend erhielt er 1997 seinen

ersten Gesangsunterricht am Städtischen Konservatorium Osnabrück, bevor er 2001

sein Studium der Fächer Opernsolo und später auch Gesangspädagogik an der

Hochschule für Musik und Theater Hannover (u.a. bei Prof. Dr. Peter Anton Ling und

Prof. Jan-Philipp Schulze) aufnahm und 2008 erfolgreich abschloss. Meisterkurse bei

Christoph Prégardien, Irwin Gage, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm sowie

Privatstudien bei David Lee Brewer runden seine Ausbildung ab.

Szenisch war er bisher u.a. in den Mozart Opern „Die Zauberflöte“ (Tamino), „Bastien

et Bastienne“ (Bastien) und „La finta semplice“ (Fracasso), in Händels „Belsazar“

(Belsazar), in Antonio Bibalos „Fräulein Julie“ (Jean) an der Hamburgischen Staatsoper,

einer Berliner Produktion von Händels „Acis and Galatea“ (Acis) und in Lortzings

„Wildschütz“ (Baron Kronthal) zu sehen. Zuletzt interpretierte er den Evangelisten und

die Tenor-Arien in einer szenischen Aufführung von Bachs „Johannes-Passion“ in

Hannover.

Im Konzertfach hat er sich ein breites Repertoire angeeignet, welches nahezu alle gängigen, sowie auch einige exotische Oratorien umfasst. Immer wieder wird seine stimmliche Wandlungsfähigkeit gelobt: der jeweils geforderten Stilistik entsprechend gelingt es ihm sowohl als leichter, erzählender Evangelist bei Bach als auch als romantischer Ariensänger bei Mendelssohn zu überzeugen. Er konzertiert regelmäßig deutschlandweit – von der Alten Oper Frankfurt bis zur Berliner Philharmonie, vom Bremer Dom bis zum Kloster Andechs. Diverse Engagements führten ihn zudem ins Ausland, so war er bereits in Japan, Süd-Korea, Weißrussland Italien und Spanien zu hören. Höhepunkte stellen die Interpretation des Evangelisten und Arientenors der Bachschen „Johannes-Passion“ in Tokyo, sowie der Solo-Tenor-Part in Puccinis „Messa di Gloria“ im Pantheon in Rom dar. Darüber hinaus singt er in der SCHOLAHEIDELBERG, einem Solistenensemble, das sich vor allem auf Neue Musik spezialisiert hat und ist regelmäßig als freier Mitarbeiter beim NDR Rundfunkchor zu Gast. Konzertmitschnitte entstanden bisher beim NDR, SR und HR.


Kramer, Maximilian (Bass)

Maximilian Kramer stammt aus Münster in Westfalen. Er studierte zunächst Gesangspädagogik und Orgel. Nach seinem Diplom legte er zudem die künstlerische Reifeprüfung im Fach Gesang ab, ergänzt um eine szenisch-dramaturgische Ausbildung und einen Studiengang in Chor- und Orchesterleitung.  Mehrfach nahm er an der renommierten internationalen Sommerakademie am Mozarteum in Salzburg teil, wo er zwischenzeitlich auch bei Prof. Rudolf Knoll studierte.  Sein erstes Engagement führte ihn von 1991 – 1995 an die Staatsoper Hannover.

 

Seine außerordentlichen Fähigkeiten wurden ihm auch durch die Teilnahme an verschiedenen großen Gesangswettbewerben bestätigt, in denen er das Finale erreichte, bzw. Preisträger wurde, unter anderem beim Bundeswettbewerb Berlin 1994. Es folgten mehrere Engagements an Stadttheatern, sowie bei Opern- und Operettenfestspielen; Tourneen und Konzertreisen führten ihn durch Deutschland, Italien und Norwegen. Seit 2016 arbeitet er zudem mit dem renommierten Liedbegleiter Michael Gees zusammen.

 

Maximilian Kramer ist seit 1995 Kantor an St. Johannes-Baptist in Lette, seit 2005 auch an Stadt u. Marktkirche St. Lamberti in Coesfeld. Der gefragte Bassbariton verfügt über ein umfangreiches Repertoire von kirchenmusikalischer bis weltlicher Literatur.

Metzemacher, Laura (Sopran)



Plessing, Kaja (Mezzosopran)

Kaja Plessing studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Gabriele von Glasow und Carol Richardson und wurde direkt im Anschluss an ihren Diplomabschluss in das Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf aufgenommen. Im Jahr 2000 wurde sie im Lotte Lenya Gesangswettbewerb ausgezeichnet. Von 2002 bis 2008 war Kaja Plessing festes Mitglied im Ensemble des Bielefelder Theaters.

Im Jahr 2004 wurde sie von den Theater- und Konzertfreunden mit dem Bielefelder Operntaler ausgezeichnet.

 

Sie konzertierte mit den Bielefelder und Bochumer Symphonikern und gestaltete themenbezogene Liederabende. Die letzen drei Spielzeiten führten sie an das Nationaltheater Weimar und das Theater Lübeck („Gräfin“ im „Wildschütz“, sowie die „Mutter“ in Hänsel und Gretel“). Darüber hinaus gab sie zahlreiche Konzerte in Deutschland, Italien, Irland und in den USA.

 

 

Informationen aus: http://www.kaja-plessing.com/


Ruyters, Patrick (Bariton)

Der in Bielefeld, Japan und dem Rheinland aufgewachsene Bariton Patrick Ruyters studierte Gesang in Strasbourg und Düsseldorf, zuletzt bei Prof. Konrad Jarnot. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er bei Meisterkursen, u.a. bei Tom Krause, Grace Bumbry und Siegfried Jerusalem. Fruchtbar war auch die Zusammenarbeit mit Wolfgang Rihm, dessen Wölfli-Liederbuch er mit der Deutschen Radio Philharmonie unter Christian Vasquez sang.

 

 

 

Schon während seines Studiums führten ihn zahlreiche Konzertreisen ins Ausland, u.a. nach Japan, Marokko, in den Senegal und nach Polen.

 

 

 

Patricks Opernrepertoire reicht vom Barock bis in die heutige Zeit. Er stand als Zoroastro in Händels Orlando, als Herr Fluth in Die lustigen Weiber von Windsor und als Gianni Schicchi in der gleichnamigen Oper von Puccini auf der Bühne und übernahm die Titelpartie in Le nozze di Figaro. Unter Ruben Gazarian sang er mit dem Württembergischen Kammerorchester den Besenbinder in Humperdincks Hänsel und Gretel. In der Uraufführung von Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und als Dr. P in M. Nymans Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte mit den Bochumer Symphonikern zeigte er seinen herausragenden Umgang mit zeitgenössischem Repertoire.

 

 

 

Seine Vielseitigkeit spiegelt sich auch im Konzertfach wieder. In den letzten Jahren konzertierte er u.a. mehrfach mit den Hamburger Symphonikern (Mahler, Kindertotenlieder; Bruch, Das Lied von der Glocke). Aufführungen der Johannes-Passion führten ihn bis an das Teatro Lirico di Cagliari. In letzter Zeit ist er regelmäßig mit der Neuen Philharmonie Frankfurt mit einem breitgefächerten Repertoire zu erleben.

 

 

 

Bis April 2016 war Patrick Ruyters am Brandenburgischen Staatstheater Cottbus engagiert, seitdem ist er am Staatstheater Braunschweig zu erleben, unter anderem als Mesner in Tosca und als Derim in der Liveübertragung von Kurt Atterbergs Oper Aladin auf Deutschlandradio Kultur. Im Juni 2017 stand er als Vater in Zaide/Adama von Mozart/Czernowin am Theater Freiburg auf der Bühne. In der deutschsprachigen Erstaufführung von Phyllis Tates The Lodger begeisterte Patrick 2018 das Publikum am Stadttheater Bremerhaven.

 


Wohlgemuth, Dorothee (Sopran)

Dorothee Wohlgemuth studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln und an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Ein einjähriges Zusatzstudium bei Jessica Cash in London und Kurse bei Sena Jurinac, Kurt Widmer und Margreet Honig rundeten ihre Ausbildung ab.

Schon während des Studiums begann ihre vielseitige Konzertlaufbahn im In-und Ausland. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum von Alter Musik in historischer Aufführungspraxis bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik.

Auftritte führten Dorothee Wohlgemuth in die Düsseldorfer Tonhalle, den Münchner Herkulessaal, in den Michel und die Laeiszhalle Hamburg, in die Accademia di Santa Cecilia Rom, sowie in die Westerkerk Amsterdam.

Eine intensive Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Pianisten Thomas Blomenkamp; sie ist außerdem langjähriges Mitglied im Balthasar-Neumann-Chor ( Leitung: Thomas Hengelbrock) und im Amsterdam-Baroque-Choir (Leitung: Ton Koopman).

Solistisch sang sie unter Koopmans Leitung Monteverdis ” Vesprae della beata Vergine” und Buxtehudes “Membra Jesu Nostri” auf Tourneen durch die Niederlande, Deutschland und Italien. Ton Koopman verpflichtete sie anschließend als Solistin für seine CD-Gesamtaufnahme der Werke von Dietrich Buxtehude.

Konzertreisen führten sie durch viele Länder Europas, in die USA und nach China.

Zahlreiche Auftritte wurden von Rundfunkanstalten (WDR, NDR, HR, SWR, Radio Svizzera Italiana, Radio 4 nl und RAI/ Italien) aufgezeichnet und gesendet.

 

Informationen aus: http://dorothee-wohlgemuth.de/home/

 


Ziegler, Evelyn (Sopran)

Evelyn Ziegler  erhielt im Jahr 2011 ihren Bachelor of Music am ArtEZ Konservatorium in den Niederlanden. Prägende Lehrer waren Marien van Nieukerken, Claudia Patacca und vor allem Annette Kleine.

 

Zu ihrem Repertoire zählen neben den orchestral groß besetzten Oratorien-Werken von Bach und Händel auch die vielfach kammermusikalisch besetzten Werke wie Pergolesis „Stabat Mater“ oder Faurés „Requiem“.

 

Musikalische Impulse erhielt sie nach langjährigem Unterricht von Gabriele Hegemann u.a. bei Barbara Schlick, Johannette Zomer, Rudolf Jansen, Barbara Hannigan, Tom Krause, Angelika Kirchschlager, Wolfgang Klose und  Prof.Thilo Dahlmann.

 

 

Das Potenzial als Liedsängerin bestätigt ihr Debut Recital in 2006 (Konzertgesellschaft Gevelsberg), eine Auszeichnung des Zonta Club’s Münster, sowie die WDR3 Aussendung ihrer Interpretation der „6 Wasserlieder“ von Mathieu Geelen, live aufgezeichnet während des WDR Musikfest 2009 in Münster.

 

Mit Pianistin Ekaterina Schabanova konzertiert sie intelligente und geistreiche Liederabende.

 

Darüber hinaus singt sie auf Projektbasis in verschiedenen Vocal-Ensembles wie dem renommierten Nederlands Kammerkoor unter Leitung von Peter Dijkstra sowie dem ChorWerkRuhr unter Leitung von Florian Helgath.

 

Evelyn Ziegler konzertiert darüber hinaus regelmäßig kammermusikalisch und auch als Gast auf verschiedenen Festivals bis in die Niederlanden: Wie mit dem Ensemble BERKELBAROCK (2012, IDO Festival, Düsseldorf) oder dem Ensemble Agimont (2015, Musica Sacra Maastricht).

 

 

Informationen aus: www.frauziegler.de