Nachdem wir unseren ersten Auftritt mit dem Kyrie am 23.09.2018 im Gottesdienst in der St. Josef Kirche in Stadtlohn hatten, haben wir in Wüllen dieses Stück am 11.10.2018 im Gottesdienst (St. Andreas) gesungen. Das "große" Konzert fand am 17.11.2018 in St. Josef, Stadtlohn, statt. Als Gesangssolisten warenDorothee Wohlgemuth (Sopran), Kaja Plessing (Mezzosopran), Lothar Blum (Tenor) sowie Maximilian Kramer (Bass) zu hören . Am Klavier wurden wir von Gerard van Kempen und am Harmonium von Gijs van Schoonhoven begleitet.



Münsterland Zeitung vom 19.11.2018

Münsterland Zeitung vom 16.11.2018





Die Petite Messe solennelle ist eine Messvertonung mit integrierten Kompositionsteilen (Christe eleison) von Louis Niedermeyer.

 

Sie gilt als das bedeutendste Werk der letzten Arbeitsphase Rossinis und als eine seiner wichtigsten geistlichen Kompositionen.

 

Gioacchino Antonio Rossini

* 29. Februar 1792

13. November 1868

 

Der Italiener gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto.

 

Seine Opern Il barbiere di Siviglia („Der Barbier von Sevilla“), L'italiana in Algeri („Die Italienerin in Algier“) und La Cenerentola („Aschenputtel“) gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.

 

Rossini schreibt zu seiner Messe in einer ironischen Widmung an den „lieben Gott“:

 

„hier ist sie, die arme kleine Messe. Ist es wirklich heilige Musik (musique sacrée) oder doch vermaledeite Musik (sacrée musique)? Ich bin für die Opera buffa geboren. Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.“

 


 

Dan Forrest wurde am 07.01.1978in New York geboren. Das Spektrum seiner Kompositionen reicht von erweiterten Hauptwerken für Chor und Orchester und bedeutendem Konzertchorrepertoire über zugänglichere Werke für Kirchen- und Gemeindechöre bis hin zu Instrumentalwerken, die von Bläserensemblestücken bis hin zu Solosonaten reichen.

 

Dr. Forrests Arbeit hat sich im Chorrepertoire in den USA und auf der ganzen Welt etabliert und wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen ausgezeichnet, darunter dem ASCAP Morton Gould Young Composer's Award, dem ACDA Raymond Brock Award, dem ALCM Raabe Prize und vielen anderen.

 

Seine Werke werden als „großartige, sehr geschickt konstruierte Klangskulptur“ (Classical Voice) gepriesen.

 

Seine Chorwerke wurden von professionellen Chören wie Seraphic Fire und VOCES8 aufgenommen, wurden in zahlreichen nationalen Radio- und Fernsehsendungen der USA gezeigt und werden regelmäßig auf Festivals in der Carnegie Hall und in anderen bedeutenden internationalen Veranstaltungsorten aufgeführt.

 

Seine Hauptwerke Requiem for the Living (2013) und Jubilate Deo (2016)haben sich schnell zum Standardrepertoire für Chor- und Orchesterwerke auf der ganzen Welt entwickelt, und sein neuestes Hauptwerk LUX: The Dawn From On High (2018) erlangt eine ähnliche Kritik Anerkennung.

 

Informationen aus danforrest.com

 

Mendelssohns Vertonung des 42. Psalms entstand größtenteils 1837 während seiner Hochzeitsreise. Er vertonte den Text des Psalmes nahezu vollständig. Lediglich Vers 7b mit inhaltlich unwichtigen geographischen Angaben fehlt vollständig; ferner wurde Vers 11, der einige frühere Stellen wieder aufgreift, durch wörtliche Wiederholungen ersetzt.

 

Die Uraufführung (mit dem jetzigen Chor Nr. 4 als Schlusschor) fand am 1. Januar 1838 im Leipziger Gewandhaus statt; im Frühjahr des gleichen Jahres folgte die überarbeitete, endgültige Fassung.

Die Psalmkantate wurde zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführt und auch vom selbstkritischen Mendelssohn als eine seiner besten Kirchenkompositionen eingeschätzt.

 

Informationen aus Wikipedia

 

Felix Mendelssohn Bartholdy (* 03. 02.1809, Hamburg; + 04.11.1847, Leipzig) trat im Alter von neun Jahren zum ersten Mal öffentlich auf, gemeinsam mit seiner Schwester Fanny. In den 1820er Jahren unternahm er zahlreiche Konzertreisen durch Frankreich, Italien, England und Schottland. 1833 wurde er Musikdirektor in Düsseldorf, 1835 Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Zusammen mit Verlegern, Gelehrten und anderen Komponisten gründete er 1843 das Leipziger Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Konzerte, Vokal-, Orchester-, Kammermusik- und Klaviermusikwerke sowie fünf Sinfonien.

 

Informationen aus Wikipedia